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Weihnachtsgedichte

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Weihnachten
© Joseph von Eichendorf
eingereicht von luisa23k

Markt und Straßen stehen verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus.
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen,
Buntes Spielzeug from geschmückt.
1000 Kinderlein stehn und schauen,
Sind so wundervoll beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern,
Bis hinaus ins freie Feld.
Herres glänzen heilges Schauern,
Wie so weit und still die Welt.

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit.
Steigts wie wunderbare singen,
Oh, du gnadenreiche Zeit.

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