Gedichte

DeinGedicht.de

Weihnachtsgedichte

Übersicht      « vorherige Seite      nächste Seite »drucken

Tannenbaum im Wald
© Diane Legenstein

Draußen wird es bitterkalt,
frierend stapf ich durch den Wald.

Unberührt unschuldig weiß
leuchtet eine kahle Schneis.

Früher stand der Kindertraum,
als ein grüner Tannenbaum,

auf dem großen weißen Platz,
dieser, nun als Weihnachtsschatz,

fehlt mir ungeheuerlich.
Jedes Jahr, gar feierlich,

ging ich Heilig Abend fort;
weg von meinem Heimatort.

Eilte schnell zu meinem Baum,
der, für mich, mein Weihnachtstraum.

Zündete ein Lichtlein an,
dort ward mein Gebet getan.

Mitten in dem friedlich Wald
wurde mir nur selten kalt.

Diesmal jedoch fehlet er.
Heilig Abend ist nun leer.

Traurig trotte ich zurück
weinend um verlor´nes Glück.

Liebes Christkind, sag warum
sind die Leute gar so dumm?

Morden meinen Tannenbaum,
töten meinen Weihnachtstraum.

botMessage_toctoc_comments_902