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Weihnachtsgedichte

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Frieden dieser Welt
© Ursula Held

Es war eine finstere Nacht,
nur ein Stern hat sie erhellt,
Hirten hielten treue Wacht,
bei den Herden auf dem Feld.

Da, ein Engel stieg hernieder-
rief oh’ freuet Euch doch all,
denn der Heiland ist geboren
dort zu Bethlehem im Stall.

All’ die Hirten liefen eilig,
in dem Herzen heiter, froh
und sie fanden auch das Kindlein
in der Krippe auf dem Stroh.

So war unser Kinderglaube
und der war doch wirklich schön,
heute wird das Weihnachtswunder
mit and’ren Augen angeseh’n.

Wäre heut’ das Kind geboren,
würde alles anders sein,
viele Sperren wär’n errichtet,
da dürfte heut nicht jeder rein.

Heizung wär bestimmt vorhanden,
Pampers liegen denn bereit
und das Fernseh’n in den Landen
verkündete die Herrlichkeit.

Die drei Könige würden fliegen
die Reporter - wer’s auch sei
um Berichte da zu machen
„Frau im Spiegel“ wär dabei.

Würde Dir die Welt gefallen,
Jesuskind, wie sie heut’ ist
komm doch noch mal zu uns nieder
damit man Dich nicht ganz vergisst.

Stopp’ den Hunger auf der Erde,
dass Freude jedes Herz erhellt,
bringe holder Jesusknabe
Frieden, Frieden dieser Welt!

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