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Weihnachten einst und jetzt
©   Margareta Rother

Als ich ein Kind noch gewesen
das ist schon lange her,
da war Weihnachten noch ein Erlebnis,
ein Märchen und noch vieles mehr.

Es gab nur kleine Geschenke,
denn wir waren nicht reich,
doch die bescheidenen Gaben,
kamen dem Paradiese gleich.

Da gab es Äpfel und Nüsse,
mitunter auch ein paar Schuh
und wenn die Kasse es erlaubte
ein kleines Püppchen noch dazu.

Wie war doch das Kinderherz selig
für all diese herrliche Pracht
und es war ein heimliches Raunen
um die Stille heilige Nacht.

Dann wurde ich größer und älter
und wünscht mir das und dies,
ich hörte auf ans Christkind zu glauben
und verlor dabei das Paradies.

Dann kam der Krieg mit all seinen Leiden,
mit Hunger und mit Not,
da wurden wir alle bescheiden
und dankbar für ein Stückchen Brot.

Wir alle wurden da Kleiner
und nur ein Wunsch hatte die Macht
wir wollten vereint sein mit unseren Lieben
in der stillen heiligen Nacht.

Doch der Wunsch erfüllte sich selten,
denn die Väter und Männer und Brüder,
lagen draußen und hielten Wacht
und wir waren einsam und weinten
in der stillen heiligen Nacht.

Als dann der Krieg war zu Ende
wuchs eine neue Jugend heran
und die hatten auch Ihre Wünsche
an den lieben Weihnachtsmann.

Nur waren die nicht klein und bescheiden,
denn der Wohlstand kam ins Land,
die Wünsche wurden größer und größer
und das Schenken nahm überhand.

Nun wird gewünscht und gegeben
und keiner fragt nach dem Wert,
denn vergessen sind Krieg und Armut
und die Stunden am einsamen Herd.

Aus dem schönsten der christlichen Feste
hat der Mensch einen Jahrmarkt gemacht,
er wünscht sich vom Besten das Beste
und vergisst dabei den Sinn der Heiligen Nacht.

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Waltraud Eisel
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Beliebtheit: 173 Waltraud Eisel - Diese Gedicht ist von meiner verstorbenen Freundin Renate Harig und ich finde es traurig, wenn jetzt ein neuer Name darunter steht

Vor 6 Monaten 2 Wochen  · 
1578827079
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Frank Arnold

Frank Arnold - Hallo Frau Eisel,

vielen Dank für Ihre Nachricht.
Mich hat eine Dame angeschrieben mit folgendem Text:
"Es ist toll, dass Sie nun das Gedicht von meiner Mutter, Frau Margareta Rother, nun auch mit ihrem Namen versehen habt. Es ist eine Würdigung für
mehr anzeigen ...
sie und ein toller Nachlass, denn sie verstarb leider im vorigen Jahr mit 87 Jahren. Sie lebt mit ihren wunderschönen Versen weiter ........
Danke!"
Sie schreiben mir jetzt, dass das Gedicht von Frau Renate Harig stammt. Für mich ist es schwer zu entscheiden, wer nun Recht hat (asuch im Internet wurde ich nicht fündig). Haben Sie mir evtl. eine seriöse Quelle, die belegen kann, dass das Gedicht von Frau Harig stammt?

Viele liebe Grüße
Frank Arnold

Vor 6 Monaten 2 Wochen  · 
1578828339
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