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Hochzeitsgedicht

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Vom Kennenlernen zur Hochzeit

Vorgaben der Kunden:Was wir daraus gemacht haben:
Zur Hochzeit von Heidi und Peter
- er nascht gern SüßesAn Süßem kommt Peter niemals vorbei,
neben Gummibärchen war damals auch Heidi dabei.
- lernten sich in einem SportstudioSie lernten sich kennen an einem Ort,
  kennennamens "Sportcenter", sie trieben dort Sport.
- Sie arbeitete an der RezeptionWarum Peter plötzlich mehr gefallen am Fitness fand,
lag daran, dass Heidi hinter der Rezeption stand.
- er wartete oft auf Ihr ArbeitsendePeter war es niemals Leid,
zu warten aufs Ende Ihrer Arbeitszeit.
- kamen sich dann näher und näherSie kamen sich näher und wurden ein Paar,
sie lernten sich lieben, das ist doch klar.
- Hund Snoopy gehört auch dazuMit Snoopy dem Hund, da war’n es schon drei,
doch Stofftiere die kann man nicht füttern mit Brei.
Darum wollten Sie Kinder, ganz putzig und klein,
daran arbeiteten sie fleißig - tag aus und tag ein.
- sie ist schwangerDas Ergebnis das sieht man der Heidi heut an,
sie hat `nen dicken Bauch und den glücklichsten Mann.
- sie ist sehr hilfsbereitHeidi ist immer hilfsbereit,
und tröstet die Seelen meilenweit.
- sie ist immer für einen daHast du Probleme, dann sag es ihr,
ob Tag oder Nacht, sie hat `ne Lösung dir.
- sie hasst Hausarbeit und noch mehrDoch hört man auch andere Sachen,
  den Schusterdie Arbeit im Haushalt, die will sie nicht machen.
Dennoch ist es ihr lieber mit dem Wischmopp zu wehen,
als mit den Schuhen zum Schuster zu gehen.
- sie macht alles in der letztenWas Heidi heute muss besorgen,
  Sekundeverschiebt sie nicht auf morgen.
Sie macht’s aber auch nicht bei Zeit,
in der letzten Sekunde wird’s gemacht, das ist ihr Leid.
- er ist sehr hilfsbereitUnd Peter auch hilfsbereit, stets ein Kavalier,
er trinkt nicht so viel Bier wie eure Männer hier.
- er verwöhnt seine HeidiEr verwöhnt seine Heidi ohne gleichen,
wer möchte von so einem Kerl denn noch weichen.
- er kauft Ihr oft Blumen undEr kauft ihr oft Blumen und trägt sie auf Händen,
  schreibt Ihr auch Liebesbriefchenund er küsst sie, aber nur in den eigenen vier Wänden.
Auch heute noch wird Heidi mit Liebesbriefchen beglückt,
wenn Peter schon früh aus dem Bettchen ausrückt.
- sein Beruf: PostboteDenn auch die Briefe der anderen Leute,
muss er uns bringen, am besten schon heute.
- er "sabbelt" oft beim FernsehenAm Abend wenn er und Heidi in den Fernseher rein schauen,
sabbelt er ständig, für Heidi ein Grauen.
Doch er ist stets fleißig, man sieht’s ihm nicht an,
- er putzt bei seiner Omaer putzt auch bei Oma, keine Schande für einen Mann.
- er traute sich nicht Heidi zu fragenPeter, nach vielen Jahren Fitness, ein starker Mann,
traute sich nicht zu fragen ob er Heidi heiraten kann.
Oder hatte er Zweifel an dieser Tat,
als der Standesbeamte um eine Unterschrift bat.
- er blieb mit dem Knopf hängen undEr wollte unterschreiben, doch es ging plötzlich nicht,
  konnte die Heiratsurkunde zuerst gardenn der Knopf seiner Jacke hakte sich ein dieser Wicht.
  nicht unterschreibenDoch auch das ging noch glatt, sonst wär’n wir nicht hier
und könnten nicht trinken das saugute Bier.
- jetzt sind auch böse Zungen zufrieden  Die wilde Ehe hat nun ein Ende,
Gottes Segen brachte die Wende.
Jetzt gibt es Sex mit reinem Gewissen,
den möchte auch von uns keiner Missen.
- Gläser auf das Brautpaar hebenNun hebt eure Gläser, denn heut wurde es wahr,
Heidi und Peter sind ein verheiratetes Paar.
www.DeinGedicht.de "Frank Arnold" 08/2000