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Sie |
Sag mal, wie soll das denn mit dir noch weitergehen? Jeden Abend musst Du in
einen anderen Verein. Jeden Abend bist du betrunken. Gestern warst du wieder
an deinem Stammtisch, und heute spielst du den kranken Mann. Wann bist du
denn überhaupt nach Hause gekommen???? |
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Er |
Bis früh um fünfe süße Maus, da geh'n wir sicher nicht nach Haus |
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Sie |
Um fünf Uhr morgens? Schämst du dich denn nicht? Was habt ihr denn so
lange gemacht??? |
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Er |
Trink, trink, Brüderlein trink, lass doch die Sorgen zu Haus |
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Sie |
Das konnte ich mir ja denken, dass ihr wieder getrunken habt. Das ist ja
bei euch so üblich. Denkt ihr denn gar nicht an eure Frauen? |
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Er |
Geh' Alte schau mi net so deppert o, heut bin i blau |
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Sie |
Da soll man nicht bedeppert gucken? Man sitzt stundenlang allein zu Haus
und wartet auf euch Spritköppe. Man braucht doch schließlich ab und zu
auch mal einen Mann! |
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Er |
Zwei kleine Italiener, die träumen von Napoli |
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Sie |
Nix Italiener! Ich bin dir immer noch treu, was man von dir nicht gerade
behaupten kann ... |
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Er |
Die Männer sind alle Verbrecher, aber lieb, aber lieb sind sie doch |
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Sie |
Jawohl, Verbrecher seid ihr. Das hab' ich auch im Karneval gesehen, als
du mit der Frau Brotbäcker getanzt hast. Was hat die denn das Weib
dauernd in's Ohr geflüstert? |
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Er |
Was machst Du mit dem Knie, lieber Hans, mit dem Knie, lieber Hans, beim
Tanz |
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Sie |
So, so. Und eng habt ihr vielleicht getanzt. Was hast du dir denn dabei
gedacht? |
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Er |
Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm |
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Sie |
Das ist ja allerhand. Und diese Brotbäcker, was hat sie denn dauernd für
ein Lied gesungen? |
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Er |
Horch, was kommt von draußen rein, hollahi, hollaho |
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Sie |
Etwas anderes hätte ich auch von der nicht erwartet. Wo hast du die
eigentlich kennen gelernt? |
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Er |
Auf der grünen Wiese hab` ich sie gefragt, ob sie mich mal ließe, ja hat
sie gesagt |
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Sie |
Und ich hab` immer gedacht, du wärst glücklich mit mir verheiratet. |
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Er |
Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist |
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Sie |
Ach, du Schuft! Was hast du damals gestrahlt, als wir vor dem Traualtar
standen. Aber sicher hast du schon damals an nichts Gescheites gedacht. |
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Er |
Immer nur lächeln und immer vergnügt, immer zufrieden, wie's immer sich
fügt |
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Sie |
Hab ich mir' s doch gedacht! Und wie hast du dich gefreut, als meine
Verwandtschaft gekommen war und mitgefeiert hat. Du hast gestrahlt wie
ein Honigkuchenpferd und hast mir in' s Ohr geflüstert: |
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Er |
Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer hat soviel Pinke-Pinke,
wer hat soviel Geld |
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Sie |
Von wegen! Du hast geflüstert: „Ach, was bin ich so glücklich!“ Und dann
hast du mich über die Schwelle in's Brautgemach getragen und hast
gesagt: |
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Er |
Ach, sag` doch nicht immer wieder, immer wieder Dicker zu mir |
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Sie |
Dann haben wir uns nebeneinander in' s Bett gelegt. Was hast du
eigentlich gedacht, als du mich zum ersten Mal in meinen dünnen
Nachthemd gesehen hast? |
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Er |
Ich kauf' mir lieber einen Tirolerhut, der steht mir so gut |
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Sie |
Was soll das? Wir waren doch glücklich verheiratet. Und nach einem Jahr
hast du gesagt? |
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Er |
Ihr Kinderlein kommet, oh kommet doch all |
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Sie |
Wie unser erster Bub geboren wurde, warst du ganz stolz. Wie ein Gockel
bist du herumgelaufen! Wem war das Kerlchen denn aus dem Gesicht
geschnitten?! |
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Er |
Ach Egon, Egon, Egon, Egon |
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Sie |
Von wegen Egon! Ganz wie der Vater hat er ausgesehen. Zwar nicht ganz so
dämlich, aber die Ähnlichkeit war unverkennbar. Weißt du noch, wie die
ersten Worte waren, die unser Kleiner gesprochen hatte? |
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Er |
Bier her, Bier her, oder ich fall um |
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Sie |
Hab' ich's nicht gesagt: Ganz der Papa! Was soll aus dem armen Kerlchen
bloß werden? |
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Er |
Lustig ist das Zigeunerleben |
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Sie |
Ja, ja Zigeuner. Da könnte er ja gleich Politiker werden. Wie wär'
das denn ? |
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Er |
Ja im Wald da sind die Räuber, hali, halo, die Räuber |
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Sie |
Da hast du ausnahmsweise mal recht. Sag mal, wie gefallen dir denn die
Frauen heute hier im Saal? |
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Er |
Schöne Maid, hast du heut für mich Zeit – Hoja, Hoja, Ho |
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Sie |
Das musste ja jetzt kommen. Du hast nix als schöne Mädchen im Kopf. Ich
steh' mehr auf stramme Männer. Was hältst du eigentlich von den Männern
hier? |
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Er |
Heute blau und morgen blau und übermorgen wieder |
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Sie |
Das stimmt. Aber schöne Kerle sind es trotzdem. Und eine Gesellschaft
haben die heute ...,sagenhaft. Was meinst du, warum die heute Abend alle
hergekommen sind? |
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Er |
Heute hau'n wir auf die Pauke, ja wir machen durch bis morgen früh |
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Sie |
Jawohl, die dürfen auf die Pauke hauen – aber du kommst jetzt mit Heim,
du kranke Nachteule. |
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Beide |
Tschüss!!! |
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